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Der Grundofen heute ...

mit hauswirtschaftlichen Funktionen,
die ökonomische und ökologische Vernunft...
 
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Grundofen selbst bauen

Der Grundofenbauer

Seminare ... Die Ofenschule

 

1.
HolzÖfen werden in der Regel mit zu wenig Luft/Sauerstoff betrieben.
Darum:
Schlechte Heizwertausnutzung, schwelendes Feuer, hoher Schadstoffausstoß.

2.
Öfen mit hauswirtschaftliche Funktionen haben in unserer Region keinerlei Bedeutung.
3.
Zwangsweise Sekundärluftzuführung wird statt großer Brennräume propagiert, obwohl heiße Rauchgase sich nur schlecht 
mischen und die
Sekundärluft darum nur bedingt die Nachverbrennung der Rauchgase fördert, sondern die heißen Gase eher auskühlt.
Einen ausreichend großen Brennraum ersetzt diese Technik jedenfalls nicht.
Kleine Brennräume kommen wohl eher den Vermarktern industrieller Ofeneinsätze und individueller Leichtbaukonzepte zugute,
was bedeutet: schnelle Lösungen!
4.
Es ist herrschende Meinung unter den Verkäufern/Kunden man könnte das  Holzfeuer durch Veränderung der
Luftzufuhr steuern. Das ist falsch.
Das Holzfeuer kann ausschließlich über die Steuerung der Brennstoffmenge im Rahmen der Ofenleistung dirigiert werden,
Verbrennungsluft braucht das Holzfeuer, immer genügend !  
( ca.70 m³ Luft/10kg Holz )
5.
Wassertasche am Holzofen/Grundofen bedeutet IMMER!
Schwelendes Feuer,  weil: Verbrennungsluft-Entzug Grundbedingung für Wassertaschen-Betrieb
Mit Luftentzug kommt der Grundofen aber nicht klar , der Wirkungsgrad nicht und die
Umwelt nicht ...

 

Realitäten, die ich auf der Suche nach einem für uns
      passenden Ofen am  "Markt" wahrnahm ...

 Diese Realitäten brachten mich auf die Selbstbauidee!

 

Im folgenden wird der von mir selbst entwickelte, geplante und gebaute
Grundofen (Albgrundofen ) mit
 hauswirtschaftlichen Funktionen 
vorgestellt ...

Die Kochplatte
Über dem Brennraum ist eine 10 mm dicke Stahlplatte angeordnet.
Sie gibt dem
Raum seinen zusätzlichen Anteil an Konvektionswärme zur Strahlungswärme des Ofens.
Zudem trägt die heiße Kochplatte zur raumklimaförderlichen Ionisierung des Raumes bei. Dazu nimmt diese Kochplatte dem schweren und sehr strahlungsintensiven Grundofen seine Trägheit, die ihm oft als Nachteil angerechnet wird. 
Und der ganz wesentliche Vorzug ist natürlich die Kochfunktion, die bei einem gut geplanten Ofen, und bei entsprechendem Interesse
der Betreiber aus ökonomischer und ökologischer Sicht sehr effektiv genutzt werden kann. 
Die Gas-bzw. Stromrechnung kann mittels dieser Funktion sehr gering gehalten werden.
In Heizungsmonaten beispielsweise unserer Region 
( Mitte September bis Anfang Juni ), übernimmt die Kochplatte unseres Grundofens (90cm x 90cm ) immer die Kochfunktion, ohne
zusätzliche Energie!
Ein immer auf der Platte bereitstehender 7-Liter-Wasserkessel stellt noch eine zusätzliche Warmwasserquelle dar.

Der Backofen
Eine zusätzliche Erweiterung des  nicht nur zum Heizen gebauten Grundofens besteht in der Integration eines Backofens.
 Dieses wird über und seitlich an den Rauchgaszügen angeordnet und kann einen sehr effektiven Charakter haben. 
Bei richtiger Anordnung und guter Rauchgasführung können daher bis zu 180° C erreicht werden, eine Temperatur, die für viele Backsorten ausreicht.
Der Effekt besteht also darin, einen Teil der Rauchgase an andere Strahlungsflächen umzuleiten, zusätzliche Funktionen auszuführen, aber dem Raum
nicht das Strahlungswärmepotential zu entziehen.
Und die aus meiner Erfahrung im Haus entstehende Atmosphäre ist sehr lebendig und warm. ( Kein Passivhausklima! )
Außerdem ist in den Backraum eine Umschaltklappe konstruiert, die es ermöglicht das Backfach auch direkt zu befeuern, und damit höhere Backraumtemperaturen
zu erreichen.
Wichtig für  die Flammkuchentradition und für gutes Vollkornbrot aus Natursauerteig, welches ja ca. 300°C zum Gelingen benötigt.
Alle diese Traditionen hat in unserem Hause der Grundofen entfacht.

 Wassererwärmung
Und als weitere Möglichkeit, den Wert des Ofens noch zu steigern,
ist die Warmwasseraufbereitung zu besprechen.
Statt mit den manchmal gebräuchlichen zusätzlichen Wärmetauschern im Brennraum bzw. im Rauchgaszug zu operieren, die ja nicht ganz unproblematisch sind in der Anwendung ( thermische Sicherung, Taupunkt, übermäßige Absenkung der Rauchgase), gibt es die Alternative des Absorbers.
Steht der Ofen mit einer Seite an der Wand, so kann dieser Teil der Ofenstrahlung mit dem Absorber aufgefangen werden.
Es wird praktisch auf diesen Teil der Ofenfläche, der Absorber (am besten) mit dem für den Ofenbau verwendeten Lehmmörtel eingelehnt
und mit Schilfrohr zur Wohnungswand hin ab-isoliert.
 
Das so produzierten Warmwasser kann zum Beheizen einer Strahlungswand in einer anderen Raumecke/anderem Raum genutzt werden.  

 Strahlungswärme
Die eigentliche Funktion des Ofens ist eben die Raumheizung und die liefert dieser schwere Ofen überwiegend in Form
von Strahlungswärme an den Wohnraum.
Wie oben ausgeführt nimmt die Kochplatte dem schweren Grundofen seine Trägheit, wodurch man ihn als Ofentypen favorisieren und
damit auch seine ruhige und intensive Wärmestrahlung genießen kann.
Weil seine Strahlung, je weiter man sich von ihm entfernt sehr nachläßt, entsteht  im Wohnraum keine monotone Temperatursphäre, sondern
vielmehr ein Temperaturgefälle, welches aus raumklimatischen Betrachtungen sehr zu begrüßen ist.
 Dies muss bei der Planung berücksichtigt werden. Darum muss eben der versierte und ganzheitlich gebildete Ofenbauer dem Ofennutzer diese Zusammenhänge bewusst machen und mithelfen, die Wohnraumstruktur um den Ofen zu planen . Beispielsweise sind in unserem Haus die Sitz- und Entspannungsmöbel dem Prinzip Rechnung tragend angeordnet: ein großer Esstisch am Ofen mit Blickkontakt zum Südfenster und Kontakt zum Sonnenlicht, gemütliche Sitzmöbel am Ofen und direkt am Sonnenlicht angeordnet.
Das bedeutet für uns, dass an besonders kalten Wintertagen, wo bei uns in der Regel Sonne den Tag bestimmt, Sitz- oder Liegeplatzwechsel zwischen Ofenwärme und Sonnenstrahlen normal sind.
Mit Konvektion bis zur Decke ausgefüllte  Räume!? –
Dies sollte nicht angestrebt werden, denn dies ist energetisch wie raumklimatisch nicht sinnvoll.

 

Betrieb und Funktionsweise des Grundofens

Sauerstoffzufuhr/ Holzzufuhr

Wie oben bereits erwähnt, wird die Holzverbrennung im Brennraum nicht über die Veränderung der Luftzufuhr, sondern über die Art des
Holzes und über die Menge des aufgelegten Holzes gesteuert, denn 10kg Holz benötigen ca. 80 m³ Luft um den Heizwert des Holzes zu entfalten und schadstoffarm zu verbrennen.
Das Holz muss ausreichend trocken und im Verhältnis zum Gewicht eine große Oberfläche besitzen.
Das bedeutet, dass es vernünftig kleingehackt im Brennraum erscheinen muß.

Brennraumgeometrie

Der Brennraum ist ausreichend groß dimensioniert,  damit das langflammig abbrennende Holz genügend Zeit und
Reaktionsflächen vorfindet, um „in Ruhe“ und unter erreichen seines möglichst gesamten Heizwertes abbrennen kann.

Als sehr vorteilhaft hat sich in meiner Praxis die Brennraumgröße 
( s.a. Grützemacher ) von 50X50X50 erwiesen.

Diese Brennraumgröße gibt dem Feuer ausreichend Zeit und damit auch ausreichend

Reaktionsfläche, um möglichst vollständig auszubrennen. Die Folge sind, wenig Ruß und Flugasche in Kamin und Rauchgaszügen und keine
Nachverbrennung im Kamin, wo ich ja die Hitze nicht haben will.

Der Brennraum ist mit Feuerrost konzipiert.
Dies erleichtert wesentlich das zügige Anheizen des Ofens. Für einen Ofen, der täglich die
ausschließliche Raumwärme liefert, ein Vorteil.

Der dauerhaft Brennvorgang wird dann auf der Grundfeuerung des Ofens, die ja im großen Brennraum ausreichend vorhanden ist, weitergeführt.
Wie oben schon erwähnt, die Anbieter „moderner Öfen“ setzen statt auf große Brennräume auf nach geführte Sekundärluft.
Aber diese Technik ersetzt nicht die traditionelle Feuerraumgeometrie.
Holzgase nach zu verbrennen ist sehr schwierig, da sich heiße Gase nur schlecht mischen.
Die Nachverbrennung stellt eines der größten Probleme im Ofenbau dar. Hierfür notwendige enge Düsen und Wirbelkammern machen
dann die Öfen wieder aufwendiger und teurer.
Darum noch mal : möglichst schnell muss nach dem Anheizen des Ofens die nötige Verbrennungstemperatur im Brennraum erreicht  und bis
zum Ende des Verbrennungsvorganges gehalten werden.
Diese liegt bei ca. 800°C- 1000°C. Nur bei 1000°C oxidiert das in seine reaktionsfähigen Bestandteile Kohlenstoff und Wasserstoff 
zersetzte Holzgas vollständig . Kohlenwasserstoffe wie Benzole, diverse organische Säuren, Aldehyde, Kresole, Phenole und
andere Aromatische Verbindungen entstehen bei ungenügender Brennraumtemperatur.

Wärmetausch

Der energetische Vorteil dieses Grundofens ist folgender:

Die im Brennraum entstehenden ca. 800°C –1000°C heißen Rauchgase kühlen auf ihrem Weg zum Kamin in den Rauchgaszügen
ab und sind beim Übergang in den Kamin auf ca. 100°C-150°C abgekühlt.

Die übrige Energie verbleibt in den Schamottesteinen des Ofens und gibt wohlige Strahlungswärme an den Raum ab.

  Nachteile des Grundofens? 

Seit vielen Jahren leben und wohnen wir mit dem Ofen.
In Zeiten wo unser Leben auch noch so wie das vieler anderer Menschen, schneller und zeitraubender ablief,
habe ich meinen Ofen geplant und gebaut.
Er lässt sich sehr gut steuern in seinen Funktionen und ist aus meiner Sicht sehr effektiv.
( 6m³-8m³ Buche/Eiche pro Jahr für kochen, backen und heizen unseres 120m² Hauses.)
Also: Wir sehen nur Vorteile gegenüber den markt - dominierenden Heiz- und Kochsystemen!  

Schlussgedanke
Der Albgrundofen unterstützt das moderne und freie Leben

Unser Leben wurde durch die Art, wie wir unser Dasein verlangsamt haben -
und dazu hat wesentlich der Grundofen beigetragen -
ganz entscheidend gestärkt und auch auf gewisse Weise autonomer gemacht.

Die oft sehr wirksame Funktion einfacher Technik kann bei vielen Menschen unserer Breitengrade nicht mehr nachempfunden werden.

In unserem Haus ist der Ofen Mittelpunkt, der Kinder anzieht wenn sie ihn sehen und der immer wieder ermuntert, mit großen,
schweren Eisentöpfen für möglichst viele Menschen zu kochen oder eben mal einen Flammkuchen in den Backofen zu schieben.
Der Albgrundofen wird nicht mit Kopftuch und Schürze bedient ...!!

Die dabei entstehenden Gerüche werden gerade nicht mittels Abzugsvorrichtung nach draußen befördert, sondern oft noch tagelang
von den Lehmwänden des Hauses gespeichert und geben der Wohnung so den
ihr ureigenen Geruch. 

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Er ist für den Brandschutz und den Betriebsschutz zuständig.
Er führt keine Bauaufsicht !!!
  

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